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Barrierefreie Stadt, Barrierefreiheit, Inklusion
In Hamburg sollen bis Ende 2015 zunächst 57 Haltestellen von U- und S-Bahnen behindertengerecht umgebaut werden, neun weitere im Jahr 2016. Auch der Anreiz für Inklusion am Arbeitsplatz soll erhöht werden.

Der SPD-Senat in Hamburg will die Lebenssituation für Menschen mit Behinderung in weiter verbessern. So sollen etwa zusätzliche U- und S-Bahn-Stationen einen Aufzug bekommen, damit die Stadt in den kommenden fünf Jahren für Menschen mit Behinderung leichter zugänglich wird.

"Wir wollen noch bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode barrierefrei sein", sagte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) am Dienstag im Hamburger Rathaus. Zudem will die Stadt den Umbau hin zu barrierefreien Wohnungen unterstützen und Anreize für die Inklusion am Arbeitsplatz setzen.

Hamburg hat die UN-Behindertenrechtskonvention in den vergangenen zwei Jahren in vielen Bereichen umgesetzt. Scheele berichtete, in den vergangenen Jahren seien rund 1800 Wohnungen für Behinderte gebaut und weitere 800 mit einem barrierefreien Umfeld ausgestattet worden. Dank einer Förderung aus dem Budget für Arbeit hätten zudem mehr als 100 Menschen mit Behinderung eine Stelle im allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen.

geschrieben am 16.01.2015 um 10:35 Uhr.
 
 

SPD will Barrierefreiheit und Inklusion weiter vorantreiben - News zu barrierefreien Hotels, Gaststätten, Restaurants und Behindertenparkplätzen (Druckansicht)